Glienicke - Nordbahn

Sehenswürdigkeiten und örtliche Besonderheiten

Die brandenburgische Gemeinde Glienicke/Nordbahn liegt nördlich von Berlin und gehört dem Landkreis Oberhavel an. In Glienicke/Nordbahn kann der Besucher in einer idyllischen Atmosphäre verweilen. Die ästethische Kleinstadt hat gerade einmal etwas mehr als 10.000 Einwohner, die Stadt ist vor allem von Einfamilienhäusern geprägt. Innerhalb des Gemeindegebietes befinden sich zahlreiche Anwesen mit Gärten sowie Parks und Teiche.
Besonders ansprechend erscheint der Dorfteich, dieser prägt den Charakter der Stadt und schafft eine beruhigende Atmosphäre. Nachts spiegelt der Dorfteich die Lichter der umliegenden Straßenlaternen wieder. Besonders ansprechend erscheint das Rathaus, dessen Architektur sehr elegant und zeitgemäß gestaltet ist. In der Stadt befindet sich ein Gedenkstein, welcher die Maueröffnung am 3. März 1990 positiv hervorheben und ebenfalls ein Mahnmal gegen Unterdrückung und Gewalt darstellen soll. Auf der Schulanlage an der Hauptstraße befindet sich seit dem Jahr 1980 ein Gedenkstein, welcher an den jüdischen Kommunisten Karl Neuhof erinnern soll. Dieser organisierte den lokalen Widerstand gegen die Nationalsozialisten und wurde im Jahr 1943 im Konzentrationslager in Sachsenhausen ermordet. Der Kommunist Gerhard Weiß wird auf dem Friedrich-Wegner-Platz geehrt, dieser wurde im Jahr 1932 ebenfalls von einem Nationalsozialisten ermordet. Besonders ansprechend erscheint auch der Bauernhof in der Gartenstraße, welcher aus einem Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude besteht. Dieser besitzt eine einmalige Architektur.

Die Geschichte Glienickes

Die Stadt Glienicke/Nordbahn wurde urkundlich erstmalig im Jahr 1412 erwähnt, zu dieser Zeit wurde das Bauerndorf beinahe komplett zerstört. Eine Wiederbesiedlung erfolgte erst im Jahr 1670. Im Dorf befand sich der so genannte "Sandkrug", eine Bauernwirtschaft, welche im Auftrag des Kurfürsten im Jahr 1670 erbaut wurde. Diese Wirtschaft musste allerdings dem Bau der Mauer weichen. Die evangelische Kirche wurde im Jahr 1704 erbaut, der heutige Kirchenbau wurde allerdings erst im Jahr 1865 auf die ehemalige Kirche gebaut. Die Kirche wurde erst im Jahr 2008 renoviert und ist daher sehr modern gestaltet. Heutzutage ist das Dorf ein wichtiges Erholungsgebiet für die Berliner Bevölkerung. Diese entschließen sich insbesondere am Wochenende immer wieder Kurzausflüge in die idyllische Gegend zu unternehmen. In den letzten Jahren hatten sich zahlreiche Personen aus Berlin entschlossen in die Stadt zu ziehen. So konnte die Einwohnerzahl innerhalb von 70 Jahren von 200 Personen auf 10.000 Personen gesteigert werden.

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