Zehdenick

Zehdenick

Die Stadt Zehdenick liegt im brandenburgischen Landkreis Oberhavel und ist nur 50 Kilometer vom Zentrum der Bundeshauptstadt Berlin entfernt. Zehdenick erfuhr erstmalig im Jahr 1216 eine urkundliche Erwähnung. Im 18. Jahrhundert entstand die Stadt, da auf dem heutigen Stadtgebiet ein Kloster erbaut wurde.

Kultur und Geschichte in Zehdenick

Zehdenick ist ein beliebtes Ausflugsziel für Kurzurlauber und Touristen.
Diese können in der brandenburgischen Stadt viele Sehenswürdigkeiten besichtigen. Dazu gehören unter anderem das Heimatmuseum in Kappe sowie der Museumshof des Malers Kurt Mühlenhaupt in Bergsdorf. In Zehdenick selbst befindet sich ein Schiffermuseum, in welchem das Museumsschiff "Carola"
besichtigt werden kann. In Mildenberg kann der Besucher den Ziegeleipark besuchen, in welchem sich auch ein Technikmuseum befindet. Die Stadt Zehdenick hat jedoch nicht nur kulturell etwas zu bieten. Im Jahr 1992 wurde ein Denkmal in der Castrop-Rauxel-Allee aufgestellt, welches an die Opfer der DDR-Gewaltherrschaft erinnern soll. In der Dammhastschule befindet sich eine Gedenktafel zu Ehren von Marianne Grunthal. Die Lehrerin wurde im Mai des Jahres 1945 ermordet. In der Friedhofstraße befindet sich auf dem Friedhof ein Mahnmal, welches an die Opfer des Zweiten Weltkrieges erinnern soll.

Sehenswürdigkeiten

In Zehdenick befindet sich die so genannte Bismarcksäule. Außerdem befinden sich innerhalb der Stadt die Evangelische Kirche und die Kamelbrücken. In unmittelbarer Nähe steht auch der historische Wasserturm, welcher im Jahr 1900 erbaut wurde. In der Klosterscheune ist ein Veranstaltungs- und Kulturzentrum untergebracht. Im Jahr 1995 wurde eine Schulungs- und Kommunikationsstätte erbaut, welche aus Lehm und Holz gefertigt wurde. Das besondere an diesem Lehmhaus besteht darin, dass dieses trotz natürlicher Materialien als Niedrigenergiehaus erbaut wurde. Das Zehdenicker Rathaus wurde im Jahr 1803 erbaut und imponiert insbesondere durch den klassizistischen Stil. Besonders ansprechend erscheinen auch die Gebäude im neobarocken Stil, dazu gehört unter anderem das Amtsgericht aus dem Jahr 1911. Ein besonders beliebtes Ausflugsziel ist das Schloss, in welchem auch Führungen angeboten werden. Bekannt ist auch der älteste Baum der Stadt. Die Linde steht in der Nähe des Amtsgerichts und wird daher auch als Gerichtslinde bezeichnet. Das Stadtbild ist insbesondere durch Einfamilienhäuser und einer natürlichen Umgebung geprägt. Im nahe gelegenen Wald können verschiedene Tierarten betrachtet werden. Hier halten sich insbesondere seltene Vogelarten auf.

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